Fünf gegen Werder

On 20. Oktober 2010 by gialloblu

Licht aus - Spot an: Meistermacher Bremen lässt Fünfe gerade sein!Kantersiege sind schön, Auswärtssiege sind schön, Freitagsspiele sind schön, Flutlichtspiele sind schön. Das sind zunächst mal vier Gründe, warum Eintrachts 5:0-Sieg am Freitag bei Werder II richtig schön war. Ein fünfter Grund zur Freude ist die Wiedergutmachung für das miese Karma, das Werder am letzten Spieltag der Saison 2008/09 auf sich lud: Die Bremer hätten mit etwas Gegenwehr verhindern können, dass zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte der Meistertitel vom Marketinginstrument eines Großkonzerns gewonnen wird. Doch Bremen hatte keine Lust und ließ sich ohne Widerstand fünf Tore einschenken. Am Abend nutzte der Vorstandsvorsitzende der VW AG, Winterkorn, so manches Interview, um Volkswagen zum Gewinn der Meisterschaft zu gratulieren.

Doch zurück zu Werder Bremens miesem Karma: Wer freiwillig an so einem wichtigen Tag fünf Tore fängt, darf sich sicher sein, dass es irgendwann in der Zunkunft auch mal völlig unfreiwillig hinten fünf Mal einschlägt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es hinter Tim Wiese fünf Mal klingelt, hinter dem Torwart von Werders U23 – so wie Freitag Abend geschehen – oder ob die Schachabteilung des SV Werder mit 0:5 verliert. Denn bekanntlich ist Fußball wie Schach, bloß ohne Würfel. Eine Weisheit, die Yukky, der ewige Pendler zwischen den zwei niedersächsischen Bundesligisten, auch nach diesem Wochenende teilen würde:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*