Adventskalender

On 20. Dezember 2010 by gialloblu

Was mag wohl in den einzelnen Söckchen der AdventskalenderIn stecken?Vor einem Jahr, im Dezember 2009, überraschte die tageszeitung (taz) die Leser, pardon: LeserInnen, mit einem Berliner Adventskalender. Jeden Tag gab es eine Geschichte, die einen numerischen Bezug zur Türchenzahl hatte: So ging es am 1. Dezember, bei Türchen Nummer 1, um die Bundesstraße 1. Türchen 3 handelte von der 3. Vizepräsidentin der Technischen Universität, Türchen 8 erinnerte an den DDR-Hustensaft Bromhexin 8, Türchen 22 erzählte von den 22 Direktzügen, die Berlin und Hamburg verbinden – bei Schneefall bitte die Ansagen und Anzeigen auf dem Bahnsteig beachten! Türchen 24 brachte schließlich ein Präsent, von dem so manche Leserin, pardon: LeserIn, vielleicht heimlich träumt, das dennoch besser nicht als Geschenk unter den Weihnachtsbaum gelegt werden sollte: Kate Moss‘ Glücksbringer aus 24 Karat Gold.

Welches Produkt wäre wohl in diesem Jahr, 2010, ein würdiger Kandidat für Türchen 24 gewesen, wenn sich die taz erneut einen Adventskalender ausgedacht hätte? Was ist gold, völlig überteuert und brachte seinen TrägerInnen auf Reisen in diesem Jahr außerplanmäßige Glücksmomente? Was jagt ebenfalls Schamröte in die Gesichter, wenn es beim Security Check im Flughafen vor aller Augen aus dem Handgepäck gezogen wird? Was sollte außerdem definitiv unter keinen Weihnachtsbaum gelegt werden? Hier das Produkt, das alle Kriterien erfüllt: Bloß nicht „In den Einkaufswagen“ anklicken!

Natürlich wäre es naiv, die ähnlichen Eigenschaften der beiden goldenen Peinlichkeits-Artikel für reinen Zufall zu halten. Dies ist ein Fall für die beiden Chef-Aufklärer des Fußballs im Großraum Braunschweig. Ein Fall für das kräftige Schneetief der Fußball-Philosophie und den überforderten Räumdienst, ein Fall für Yummy und Yukky:

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