Das war 2010

On 8. Januar 2011 by gialloblu

Mehr Schwein für Eintracht 2011?Mit wie vielen Jahresrückblicken ist die Öffentlichkeit seit Anfang Dezember bereits gequält worden? Mit dutzenden, hunderten, vielleicht sogar tausenden? Hier nun mein ganz persönlicher Rückblick, zwei Tage bevor die ersten Schoko-Osterhasen in den Regalen der Supermärkte auftauchen: 2010 war ein tolles Jahr. Schade nur um die letzten 100 Minuten der vergangenen Saison. Wir hätten Rostocks 22-füßige Bankrotterklärung in der Relegation geschlagen, stünden in der Tabelle jetzt auf dem Platz von Wismut Aue und würden vom Aufstieg träumen. Letzteres, nämlich vom Aufstieg träumen, tun wir aktuell aber sowieso. Also ist es im Nachhinein sogar ziemlich egal, dass wir letzte Saison am Ende nur unglücklicher Vierter waren. Hauptsache, es durfte von Januar bis Dezember geträumt werden!

Der eine wurde unglücklicher Vierter, ein anderer ist zur Zeit Dusel-Vierter: Negative Tordifferenz, acht Zittersiege mit einem einzigen Tor Differenz, das Glück für fünf Saisons in einer einzigen Hinserie aufgebraucht: Am Maschmeyersee kratzt man sich angesichts der erfolgreichsten Hinrunde der Bundesligageschichte wohl verwundert am Kopf. Groß war der Jubel an der Leine, als durch einen Sieg in der Nachspielzeit Eintracht Braunschweig in der ewigen Bundesliga-Tabelle nach Punkten übertroffen wurde. Ein Verein im 23. Bundesligajahr überholt einen Verein mit 20 Jahren Bundesligageschichte – das ist so, als würde ein dreimaliger Sitzenbleiber mit 15 Jahren in der siebten Klasse zum ersten mal eine bessere Mathearbeit schreiben als ein Zwölfjähriger. Glückwunsch!

Bei brisanten Nachbarschaftsthemen überlasse ich das Schlachtfeld lieber zwei typischen Vertretern beider Vereine. Ein Fall also für das dioxinverseuchte Hühnerfutter und die vitaminreiche Bio-(Gelb-)Blaubeere der Fußball-Philosophie, ein Fall für Yukky und Yummy:

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