Strafe für Kassenrollen-Wurf: FC St. Pauli muss auf fast 6000 Fans verzichten

On 28. Februar 2012 by togo

Der FC St. Pauli Hamburg muss bei seinem nächsten Heimspiel gegen den Karlsruher SC auf 5800 seiner Anhänger verzichten. Das entschied jetzt das DFB-Sportgericht. Ein 20jähriger hatte beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt eine Kassenrolle geworfen und damit den Frankfurter Pirmin Schwegler am Kopf getroffen.

In Belgien gibt es empfindliche Strafen dafür, sein Glas mit auf die Tribüne zu nehmen

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Die Hamburger können sich über das Urteil nicht beschweren: weil die eigenen Fans in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Gegenstände aufs Spielfeld warfen, gilt der Klub als „Wiederholungstäter“. Ursprünglich war angedacht, den gesamten Stehplatzbereich zu sperren. Das emotional vorgetragene Geständnis des Werfers hat aber für ein milderes Urteil gesorgt.

Alle meckern über die Laufbahn im Eintracht-Stadion. Aber in solchen Momenten bin ich sehr froh, dass wir sie haben. Denn kein Bierbecher, kein Feuerzeug schafft es von der Südkurve auf den Platz. Geworfen wird aber trotzdem. Sehen wir die Laufbahn also besser nicht als Stimmungskiller, sondern lieber als Schutz vor Strafen des DFB 😉

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