Die grün-weiße Verschwörung!

On 16. November 2012 by gialloblu

++++ Vielen Dank für diesen Gastbeitrag, Eintracht_zeigen! ++++

Klaus Allofs nach Ost-Fallersleben, tönte es schon Anfang der Woche, als noch fleißig dementiert wurde. Vom grün-weißen Bremen zum grün-weißen Autohersteller-Ableger. Von Tradition zu Event-Kommerz, vom altehrwürdigen Weserstadion ins 08/15-Rückhaltebecken am Mittellandkanal, von der pulsierenden Großstadt in die Provinz. Da fragt man sich doch unwillkürlich, was einen halbwegs vernunftbegabten Menschen zu so einem Schritt treiben kann. Geld, viel Geld, werden die meisten jetzt argwöhnen, aber dieser Aspekt des Deals ist nur ein sehr angenehmer Nebeneffekt. In Wirklichkeit steckt dahinter ein ganz perfider Plan.

Der Leopedia, immer um investigative Klärung unerklärbarer Phänomene bemüht, ist es gelungen, dank sorgfältig platzierter Quellen und Agenten, die wahren Hintergründe eines gigantischen Komplotts zu enthüllen. Und Hauptdarsteller sind dabei nicht die Herrschaften, die es aufgrund monetärer Masse glauben, zu sein. Im Gegenteil, sie werden am Ende Opfer ihrer eigenen Taten sein.

Hinter dem Ganzen steckt der mächtige Geheimbund der Fußballinaten, prominente Mitbürger, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Sport wieder dort hinzubringen, wo er hingehört, in die Herzen der wirklichen Fans und nicht in die Mägen Kaviar kauender und Champagner schlürfender Möchtegern-Zuschauer, denen der Anlaß für die jeweilige Völlerei absolut Latte ist, Hauptsache, es gibt ordentlich zu fressen und zu saufen vom Feinsten. Das ist das Ziel, dem der Bund (manchmal auch unter dem Begriff Deutscher Fußball) all sein Tun untergeordnet hat und das unter Einsatz aller Ressourcen, finanziell und personell, um jeden Preis erreicht werden soll.

Ausführender soll in erster Linie Klaus Allofs sein, später evtl. unterstützt von Thomas Schaaf. Im ersten Schritt wird Allofs als Manager in Wolfsburg installiert. Von diesem Posten aus hat er zunächst zwei Aufgaben: 1.) Den Transfer brauchbarer Spieler aus dem ehemaligen Magath-Bestand für kleines Geld zurück in Traditionsvereine, vorrangig solche, die aufgrund verschiedener Umstände zur Zeit nicht richtig zum Zuge kommen (Werder Bremen, Hamburger SV, Hertha BSC und ggf. auch Eintracht Braunschweig). 2.) Mit den übrigen Spielern, die u.a. aus Alters- oder Leistungsgründen nicht mehr vermittelbar sind, wird mittelfristig (innerhalb der nächsten 2 Jahre) der Erstliga-Abstieg angestrebt, um so auch die letzten vertraglichen Fesseln lösen zu können. Die Verpflichtung von Spielern für den anschließenden Neuaufbau soll unter dem Aspekt geschehen, dass auch die 2. Liga möglichst nicht länger als 2 Jahre gehalten werden kann. Parallel dazu wird dem VW-Konzern sukzessive klar gemacht, dass es dem Image der Marke völlig abträglich ist, weiter in Fußball im allgemeinen und in den VfL Wolfsburg im speziellen zu investieren. (Ein ähnliches Vorhaben ist übrigens auch für RB Leipzig geplant, hier soll allerdings Sebastian Vettel als Agent Provocateur dem österreichischen Brausehersteller vermitteln, dass eine Exklusiv-Ausrichtung der Marketing-Strategien auf Motorsport-Events die einzig seelig machende Werbe-Lösung ist.) Man rechnet seitens der Fußballinaten damit, dass der Wegbruch größerer Finanzmittel unweigerlich zu einem Zusammenbruch der Euro-gesteuerten Gesamtstrukturen führt und am Ende die Auflösung des gesamten Konstrukts steht, so dass ein Neuanfang in der Oberliga Niedersachsen (oder noch tiefer) erforderlich wird.

Allofs und Schaaf kehren unter Mitnahme von Diego, Dost und Naldo (sowie wahrscheinlich der einen oder anderen auf die Seite gepackten Euro-Million) nach Bremen zurück, wo sie in der darauffolgenden Saison wieder in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen sollen.

DAS, Leute, ist der wirkliche Plan, und wir täten gut daran, ihn mit allen Kräften zu unterstützen. Weil am Ende wieder der „echte“ Fußball stünde. Viel Glück, Klaus Allofs!

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