Leos Saisonrückblick: Die Spieltage 6 bis 10

On 22. Mai 2014 by togo

Foto: Abseitsmagazin Frank VollmerNach nur einer Saison muss Eintracht Braunschweig die Fußball-Bundesliga wieder verlassen. Ein einziger Sieg hat am Ende für das Erreichen des Relegationsranges gefehlt. Die Leopedia, Euer Online-Fachmagazin für Revanchismus und Geschichtsumschreibung, hat sich die zurückliegenden 34 Spieltage angeschaut und bewertet höchst subjektiv, wieviele Punkte der BTSV am Ende hätte haben müssen, Vereinsbrille inklusive. Teil zwei: die Spieltage 6 bis 10.

6. Spieltag: Borussia Mönchengladbach – Eintracht Braunschweig 4:1 (2:0)

Das war nichts. Eintracht spielte verängstigt, unkonzentriert, und mit Ausnahme von Karim Bellarabi erreichte kein Spieler an diesem Tag Normalform. Die Niederlage bei der Borussia in Mönchengladbach ging also vollkommen in Ordnung, Bolands Treffer war schiere Kosmetik. Leo sagt: 0 Punkte.

7. Spieltag: Eintracht Braunschweig – VfB Stuttgart 0:4 (0:1)

0:4, das hört sich so an, als habe der Gegner einen aus den Schuhen gespielt. Ganz so war es an jenem Sonntagabend dann doch nicht. Zwar zeigte Stuttgart die größere Reife und Abgebrühtheit, Eintracht war aber nicht chancenlos. Der VfB zeigte sich allerdings gnadenlos effizient. Deshalb sagt Leo: 0 Punkte.

8. Spieltag: „VfL“ Wolfsburg – Eintracht Braunschweig 0:2 (0:1)

Bäng! Da war er endlich, der erste Dreier. Und was für einer! Ausgerechnet im Heimspiel bei den Milliardenversenkern feierte die Old-School-Eintracht einen 2:0-Sieg. Und er war verdient. Zwar war Wolfsburg optisch überlegen, aber das machten die Löwen durch Kampfkraft und Lauffreude wett, und im Gegensatz zu den Gastgebern nutzten die Löwen ihre Chancen: Bellarabi und Kumbela trafen zum 2:0. Leo sagt: 3 Punkte!

9. Spieltag: Eintracht Braunschweig – FC Schalke 04 2:3 (1:1)

Kommen wir zu einem der bittersten Spiele der Hinrunde. Eintracht lieferte sich mit dem Spitzenteam aus Gelsenkirchen einen Kampf auf Augenhöhe und hatte mehrfaches Schiedsrichterpech, denn Robert Hartmann aus Wangen hatte sich an diesem Tag den Favoritenschutz auf die Fahnen geschrieben. Erst verweigerte er nach einem klaren Handspiel von Dennis Aogo den fälligen Elfmeterpfiff, dann pfiff er Bellarabis Großchance zurück, weil er vorher als einziger ein Foul gesehen haben wollte. Hätte Eintracht mit einem fairen Schiedsrichter an diesem Tag gewonnen? Vielleicht. Sicher aber nicht verloren. Leo sagt: 1 Punkt.

10. Spieltag: FSV Mainz 05 – Eintracht Braunschweig 2:0 (1:0)

Da erspielt sich die Eintracht um die 60% Ballbesitz, ist spielbestimmend, aber die Tore machen die anderen. Mainz konterte die Eintracht im eigenen Stadion aus, und der BTSV war zu einfallslos, um die eigene Überlegenheit in Tore umzumünzen. Diese Niederlage geht in Ordnung, weil Fußball nunmal genau so funktioniert. Leo sagt: 0 Punkte

Nach zehn Spieltagen hatte die Eintracht vier Zähler und war Tabellenletzter. In der Leopedia-Tabelle hätte der BTSV allerdings bereits neun Punkte. Damit wäre man auf dem Relegationsplatz gewesen.

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